News und Aktuelles
70. Todestag von Robert Musil

Robert Musil, geboren am 6. November 1880 in Klagenfurt, war ein österreichischer Schriftsteller und Theaterkritiker der Moderne. Bekannt geworden ist er vor allem als Autor des unvollendeten Romans Der Mann ohne Eigenschaften, welcher sich zu seinem Lebenswerk entwickelt hatte.
Er studierte Maschinenbau und absolvierte 1901 sein Examen als Ingenieur an der Deutschen Technischen Hochschule Brünn, danach studierte er Philosophie und Psychologie in Berlin, wo er schließlich im Jahr 1908 seine Dissertation zum Thema Beitrag zur Beurteilung der Lehren Machs schrieb.
Er war schon während seines Studiums schriftstellerisch tätig und bereits 1906 erschien sein erster Roman Die Verwirrungen des Zöglings Törleß, der sogleich ein großer Publikumserfolg wurde.
1910 zog er nach Wien, wo er am 15. April 1911 Martha Marcovaldi heiratete. Er arbeitete als Bibliothekar an der TU Wien und als freier Mitarbeiter für verschiedene Zeitungen. Im Ersten Weltkrieg war er als Reserveoffizier an der Front eingesetzt. Ab 1918 lebte er von seinen Einkünften als freier Schriftsteller, die allerdings in den 1930er-Jahren stark zurückgingen, sodass er auf finanzielle Unterstützung angewiesen war. Ab 1921 war Musil auch Theaterkritiker.
Er wurde mit dem Kleist-Preis (1923), dem Kunstpreis der Stadt Wien (1924) und dem Gerhart-Hauptmann-Preis (1929) ausgezeichnet.
1933 wurden Musils Werke von den Nationalsozialisten im Deutschen Reich verboten, nach dem "Anschluss" Österreichs 1938 auch in seinem Heimatland. Auf Grund der Ausdehnung der nationalsozialistischen Diktatur auf Österreich emigrierte er 1938 mit seiner Frau nach Zürich und zog kurze Zeit später nach Genf, wo er am 15. April 1942 im Alter von 61 Jahren an einem Gehirnschlag verstarb.
Beim Bange Verlag erschienen:
Die Verwirrungen des Zöglings Törleß. Textanalyse und Interpretation
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Veröffentlicht in News & Aktuelles125. Geburtstag des österreichischen Lyrikers Georg Trakl
Der Dichter Georg Trakl wird am 3. Februar 1887 in Salzburg geboren und stammt aus einer Familie des Salzburger Bürgertums. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus mit starken Einflüssen des Symbolismus.
Die Beziehung zur Mutter ist schwierig, die zur Schwester jedoch sehr innig. Das Gymnasium bricht er frühzeitig ab. Er flüchtet sich vor seinen schweren Depressionen in Dichtung und Rauschmittel, die ihm als Apotheker uneingeschränkt zu Verfügung stehen. Seine Werke behandeln meist die Themen Sterben, Tod und Vergehen.
Als Militärapotheker nimmt er am 1. Weltkrieg teil und wird dadurch so stark traumatisiert, dass er sich das Leben nehmen will. Nach der Einweisung in die Psychiatrische Abteilung des Krakauer Militärhospitals stirbt er dort am 3. November 1914 im Alter von nur 27 Jahren an einer selbst verabreichten Überdosis Kokain.
Beim Bange Verlag erschienen:
Georg Trakl. Das lyrische Schaffen – Eine Behandlung von 12 Gedichten
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Georg Trakls Biographie
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Tabu - Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden - Filmtrailer (Kinostart 31. Mai 2012)
Tabu - Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden [ARD Mediathek] - Gesprächsrunde Buchmesse 2011
180. Todestag von Johann Wolfgang von Goethe

Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28. August 1749 in Frankfurt am Main, war ein deutscher Dichter des Sturm und Drang (1767–1785) und später – zusammen mit Schiller – der wichtigste Vertreter der Weimarer Klassik (1786–1805). Er verfasste sowohl Gedichte und Dramen als auch erzählende und autobiografische Werke, aber auch kunsttheoretische und naturwissenschaftliche Arbeiten.
Als Sohn einer wohlhabenden Familie genoss er eine aufwendige Ausbildung und entwickelte bereits als Kind ein reges Interesse an Literatur. Nach seinem Jurastudium in Leipzig und Straßburg hatte er verschiedene politische Ämter am Hof von Weimar inne und wurde 1782 in den Adelsstand erhoben.
Goethe starb am 22. März 1832 im Alter von 82 Jahren, vermutlich an einem Herzinfarkt, und wurde in der Weimarer Fürstengruft beigesetzt.
Beim Bange Verlag erschienen:
Goethe. Das lyrische Schaffen – Eine Behandlung von 16 Gedichten
Faust I. Textanalyse und Interpretation
Faust II. Textanalyse und Interpretation
Faust I. & II. Materialien
Götz von Berlichingen. Textanalyse und Interpretation
Iphigenie auf Tauris. Textanalyse und Interpretation
Die Leiden des jungen Werther. Textanalyse und Interpretation
Wahlverwandtschaften. Textanalyse und Interpretation
Kostenlos zum Herunterladen:
Goethe Biografie
Linktipp
Lebensfluten – Tatensturm. Die neue Goethe-Ausstellung 2012
Veröffentlicht in News & AktuellesAktualisierung der Seitenverweise auf „Tauben im Gras“
Aktualisierung der Seitenangaben in der „Königs Erläuterung zur Abi-Pflichtlektüre – Wolfgang Koeppen: Tauben im Gras“ auf Grund einer Änderung von Suhrkamp bei der letzten Taschenbuchauflage (2011) des Romans.
Suhrkamp druckt die Stellen im Roman, die bisher kursiv gehalten wurden, nun in Versalien ab (Anpassung an die Erstauflage des Romans); hierdurch ändert sich der Seitenumbruch.
Dies hat zur Folge, dass die Seitenangaben der zitierten Textstellen in der Königs Erläuterung nicht mehr mit der neusten Suhrkamp-Auflage übereinstimmen.
Zur unserer Königs Erläuterung erhalten Sie dazu nun kostenfrei eine Übersicht der alten und neuen Seitenverweise.
Seitenverweise „Tauben im Gras“ - PDF
Seitenverweise „Tauben im Gras“ - DOC
Beim Kauf der E-Book-Variante (PDF) zu „Tauben im Gras“ wurden die Änderungen bereits eingearbeitet und die neuen Seitenverweise stimmen mit der aktuellen Textausgabe des Romans überein.
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