Masterarbeit: „Adiga’s India – Representing the Unprivileged“

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Masterarbeit: „Adiga’s India – Representing the Unprivileged“

Konstantinidou, Maria

Masterarbeit „Adiga’s India – Representing the Unprivileged“
Die Masterarbeit ist in englischer Sprache.

Die Masterarbeit mit dem Titel „Adigaʼs India – Representing the Unprivileged“ untersucht den Zusammenhang von Literatur- und Kulturwissenschaften in Aravind Adigas Romanen The White Tiger und Between the Assassinations mit besonderem Bezug auf die Darstellung von benachteiligten Bevölkerungsschichten. Dabei liegt der Fokus auf Konzepten der postkolonialen Theorie wie dem Subalternen (auch Subalternität genannt, bezeichnet vereinfach ausgedrückt „einen untergeordneten Rang einnehmen“), der Hybridität (einfacher gesagt: Vermischung) sowie der Mimikry (Anpassung, Nachahmung). Diese Konzepte sind vor allem bekannt in Verbindung zu Theoretikern wie Gayatri Ch. Spivak und Homi K. Bhabha, weshalb auch Einblicke in die Argumentation dieser Theoretiker geboten werden. Die Masterarbeit zeigt, dass diese Konzepte von Adiga in die untersuchten Romane integriert werden, um zum einen die Situation der benachteiligten indischen Bevölkerung und zum anderen die Möglichkeit einer Öffnung bisher starrer Klassen- und Kastenschranken durch umstürzlerisches, aufständisches Handeln seitens der Benachteiligten darzustellen.

Adiga zeichnet in seinen Romanen Indien als ein Land, das aus zwei Ländern besteht: Es gibt gleichzeitig ein Indien des Lichts und eines Indien der Dunkelheit. Im Licht leben die privilegierten, reichen, sozial mobilen und in der Dunkelheit die benachteiligten, armen, ins Abseits geschobenen Menschen. Soziale Aufstiegschancen in ein Indien des Lichts sind selbst für die untersten Bevölkerungsschichten möglich ist, auch wenn dies nur durch radikalste Handlungen möglich ist. Der Protagonist von The White Tiger muss etwa seinen Herren/Arbeitgeber kopieren und ihn letztlich umbringen, um sich von dem sozialen System und der Armut zu befreien.

Sichtbar machen sich Umschwung und Rebellion in Between the Assassinations in kleinem Maße, jedoch ohne großen Erfolg, wohingegen in The White Tiger der Sprung aus dem ‚Hühnerkäfig‘ der indischen Gesellschaftsstrukturen geschafft wird. Adigas Romane mögen ausgewählten Kreisen der indischen Oberschicht als Beleidigung vorkommen, doch sind es gerade die darin behandelten Themen, die auf großes Interesse in der Gesellschaft treffen und die in dieser Masterarbeit behandelt werden.

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Masterarbeit „Adiga’s India – Representing the Unprivileged“
Die Masterarbeit ist in englischer Sprache.

Die Masterarbeit mit dem Titel „Adigaʼs India – Representing the Unprivileged“ untersucht den Zusammenhang von Literatur- und Kulturwissenschaften in Aravind Adigas Romanen The White Tiger und Between the Assassinations mit besonderem Bezug auf die Darstellung von benachteiligten Bevölkerungsschichten. Dabei liegt der Fokus auf Konzepten der postkolonialen Theorie wie dem Subalternen (auch Subalternität genannt, bezeichnet vereinfach ausgedrückt „einen untergeordneten Rang einnehmen“), der Hybridität (einfacher gesagt: Vermischung) sowie der Mimikry (Anpassung, Nachahmung). Diese Konzepte sind vor allem bekannt in Verbindung zu Theoretikern wie Gayatri Ch. Spivak und Homi K. Bhabha, weshalb auch Einblicke in die Argumentation dieser Theoretiker geboten werden. Die Masterarbeit zeigt, dass diese Konzepte von Adiga in die untersuchten Romane integriert werden, um zum einen die Situation der benachteiligten indischen Bevölkerung und zum anderen die Möglichkeit einer Öffnung bisher starrer Klassen- und Kastenschranken durch umstürzlerisches, aufständisches Handeln seitens der Benachteiligten darzustellen.

Adiga zeichnet in seinen Romanen Indien als ein Land, das aus zwei Ländern besteht: Es gibt gleichzeitig ein Indien des Lichts und eines Indien der Dunkelheit. Im Licht leben die privilegierten, reichen, sozial mobilen und in der Dunkelheit die benachteiligten, armen, ins Abseits geschobenen Menschen. Soziale Aufstiegschancen in ein Indien des Lichts sind selbst für die untersten Bevölkerungsschichten möglich ist, auch wenn dies nur durch radikalste Handlungen möglich ist. Der Protagonist von The White Tiger muss etwa seinen Herren/Arbeitgeber kopieren und ihn letztlich umbringen, um sich von dem sozialen System und der Armut zu befreien.

Sichtbar machen sich Umschwung und Rebellion in Between the Assassinations in kleinem Maße, jedoch ohne großen Erfolg, wohingegen in The White Tiger der Sprung aus dem ‚Hühnerkäfig‘ der indischen Gesellschaftsstrukturen geschafft wird. Adigas Romane mögen ausgewählten Kreisen der indischen Oberschicht als Beleidigung vorkommen, doch sind es gerade die darin behandelten Themen, die auf großes Interesse in der Gesellschaft treffen und die in dieser Masterarbeit behandelt werden.

"Bibliographische Angaben"

Titel Masterarbeit: „Adiga’s India – Representing the Unprivileged“
ISBN / Bestellnummer OM0058
Artikelnummer OM0058
Fach Englisch
Klasse 10,11,12,13
Reihe Königs Spezial
Verlag C. Bange Verlag
Autor Konstantinidou, Maria
Schultyp Abitur
Größe (Abmessungen) 148 x 210
Sprache Englisch
Seitenzahl 74
Erscheinungstermin 01.01.2010
Produkt Typ PDF

Contents

1 Introduction

2 Subalternity

2.1 The Term Subaltern

2.2 The Subaltern Studies Collective

2.3 Gayatri Chakravorty Spivak's Essay “Can the Subaltern Speak?”

2.4 Subalternity in Adiga's The White Tiger and Between the Assassinations:Representing the Unprivileged

2.4.1 The Rooster Coop in Adiga's The White Tiger: Breaking Out of the Subaltern Space

2.4.2 The Rooster Coop in Adiga's Between the Assassinations: No Breaking Out of Subalternity

2.4.3 The Rural and The Urban Unprivileged in Adiga's The White Tiger

3 Hybridity and Mimicry

3.1 The Term Hybridity

3.2 Hybridity in Adiga's The White Tiger: New Forms of Authority

3.3 Hybridity and Authorship: The Debate on Authenticity

3.4 The Term Mimicry

3.5 Mimicry in Adiga's The White Tiger: Subverting Master-Servant Relations

4 Conclusion

Bibliography